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Lasch-it: Der Lasch-O-Mat

Lasch-it: Der Lasch-O-Mat liefert Zitate, die von CDU Kanzlerkandidat Armin Laschet stammen könnten. Nutzer geben ein beliebiges Thema ein, danach generiert das satirische Tool drei mögliche Phrasen – etwa: “Daran müssen wir in den nächsten Wochen und Monaten arbeiten.” Dri Antworten z.B. mit entsprechenden Laschet Bildern wie aus dem Karneval:
“Wir brauchen globale Lösungen für klima.”
“Da müssen wir Bund und Länder an einen Tisch bringen.”
“Auch der politische Gegner muss sich mit dieser Frage beschäftigen.”

Brexit: Absurde Heuchelei (“absurd hypocrisy”)

Absurde Heuchelei (“absurd hypocrisy”) schreibt der britische Independent zum Brexit: Die britische Regierung verpflichtet englische Städte, tausende neue EU-Flaggen aufzuhängen. Der Grund: Wo Geld aus dem EU-Covid-Aufbaufonds fließt, muss das EU-Banner sichtbar sein, schreibt der Brexit-Vertrag vor. Eigentlich will die Regierung EU-Flaggen dringend loswerden – frisches Geld will sie offenbar noch lieber.

Pressekonferenz der Regierung wird zur Bankrotterklärung

Focus: Warnungen vor der Flut? Pressekonferenz der Regierung wird zur Bankrotterklärung
Absolut lesenswert: Solche Presssprecher haben wohl nie irgendeine Ausbildung zum Pressesprecher gemacht, es sind Höflinge, Hofschranzen, vielleicht noch mit dem richtigen Parteibuch.
“Ihre Antworten werden zum Offenbarungseid. Zur Aneinanderreihung von Gestammel, Ausflüchten und Worthülsen.”

Sprecher der Hamburger Sozialbehörde verunglimpft gleich mal alle Journalisten

Sprecher der Hamburger Sozialbehörde verunglimpft gleich mal alle Journalisten und warnt Impfzentrum vor Journalistinnen.
Immer diese Wadenbeisser, äh … Journalisten: Martin Helfrich, Pressesprecher der Hamburger Sozialbehörde, zeichnet in einer internen Mail an Mitarbeiterinnen eines Impfzentrums in der Hansestadt ein krudes Bild von Journalisten als “potenziell lautstarkes Klientel”, berichtet der “Spiegel”. “Trotz geringer Fallzahl” könnten Journalisten “grösseren Aufwand verursachen”, schreibt er in einer Nachricht vom 31. Mai 2021, aus der der “Spiegel” zitiert. Zu diesem Zeitpunkt waren Journalistinnen frisch berechtigt, sich um eine Corona-Schutzimpfung zu bemühen. Der DJV spricht von einem “unfassbaren” Vorgang, so der Spiegel.

Wo sind die zusätzlichen Intensivbetten? … nicht zu finden

Wo sind die zusätzlichen Intensivbetten? … nicht zu finden
Im vergangenen Jahr wurden 686 Millionen Euro für neue Intensivbetten an die Kliniken überweisen. Angesichts von 50 000 Euro pro Bett müssten dabei also 13 700 neue Intensivbetten herausgekommen sein – zusätzlich zu den 28 000 bereits bestehenden. Doch wo befinden sich diese Betten eigentlich? Das war selbst für den Bundesrechnungshof laut seinem jüngsten Bericht von Anfang Juni nicht nachvollziehbar. Typische Ahnungslosigkeit und Schönfärberei von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU): sein Haus sei “bis heute nicht in der Lage ist, die Zahl der tatsächlich aufgestellten sowie der zusätzlich angeschafften Intensivbetten verlässlich zu ermitteln”.
Zusätzliche Intensivbetten wurden zur Corona-Bekämpfung aus dem Gesundheitsfond finanziert. Der speist sich aus den Beiträgen der Arbeitgeber, anderer Sozialversicherungsträger sowie den Zahlungen der Krankenversicherten – also den Beiträgen der Versicherten, die von den GKV verwaltet werden. Das bedeutet: Die Versicherten kommen für die Finanzierung neuer Intensivbetten maßgeblich auf; den gesetzlichen Krankenversicherungen fehlt aber jede Kontrolle, was in diesem Fall mit den Mitgliedsbeiträgen passiert.
Es ist erstens ein Skandal, dass die Beitragszahler nicht wissen, was mit ihren Beiträgen passiert und zweitens, dass die Intensivbetten nicht auch anteilig von Privatversicherungen getragen wurden. So liegen dann Privatversicherte in Betten, die nur gesetzlich Versicherte finanziert haben.

Ab Juli 2021 fällt die 22-Euro-Freigrenze für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern weg

Ab Juli 2021 fällt die 22-Euro-Freigrenze für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern weg
Das versteht die EU unter freiem Handel, ein Affront gegenüber allen Nicht-EU Ländern. Neue Steuern und Zölle.
D.h. jede! Sendung wird besteuert auf Grundlage des Verkaufspreises und des Portos, das ist Gier, wenn sogar das Porto besteuert wird und auch noch kleine Geldbeträge.
Wie gross muss da die Panik sein, wenn man zu solchen  Mitteln greift.

Deutschlands grösstes Problem ist nicht die Digitalisierung

Hä?

Deutschlands grösstes Problem ist nicht die Digitalisierung
Deutschlands Probleme heissen:
Angst vor Veränderungen
Bedenkenträger
Besserwisserei
Entscheidungsangst
Herrschaftswissen
Hierarchien
Hybris
Neid & Konkurrenzdenken
Schönfärberei
Verhinderer von Veränderungen
Zuständigkeitsgrenzen
Diese Grundübel sind nicht mit Digitalisierung zu bekämpfen, sondern nur mit Kulturwandel, Change Management und einer Staatsreform.

Nur jeder fünfte Arzt legt Zahlungen von Pharmafirmen offen

Nur jeder fünfte Arzt legt Zahlungen von Pharmafirmen offen
buzzfeed – Neue EU-Datenbank schafft Transparenz über Zahlungen der Pharmaindustrie an Ärzte. Eine Untersuchung zeigt: Deutschland ist in Sachen Transparenz Schlusslicht. Dabei fließen hohe Summen. In Irland, Großbritannien und Italien legen mehr als die Hälfte der Ärzt:innen Zahlungen offen, in der Schweiz und Schweden sind es mehr als 70 Prozent. In Spanien veröffentlichen sogar alle Ärzt:innen die Summen, die sie zum Beispiel als Honorare für Vorträge erhalten oder als Reisekosten für Kongresse. In Deutschland legen gerade einmal 19 Prozent der Ärzt:innen Zahlungen offen.

Bundesrechnungshof: Spahns (CDU) Geldverschwendung

Bundesrechnungshof: Spahns (CDU) Geldverschwendung
Selbstbedienungsland, Amigozuwendungen
tagesschau – Apotheker hhaben von der Maskenabgabe übermäßig profitiert …. Teuer finanzierte Intensivbetten sind nicht auffindbar. Für die Behandlung von Patientinnen und Patienten hatten die Kliniken im Jahr 2020 schon von den gesetzlichen Krankenkassen 1,3 Milliarden mehr bekommen als im Jahr zuvor, obwohl die Betten um knapp acht Prozent weniger ausgelastet waren. Zusätzlich erhielten die Kliniken 10,2 Milliarden Euro aus Steuermitteln als Ausgleichszahlungen für verschobene oder ausgesetzte Eingriffe.